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Im Wintersemester 2021 startete der Hochschulbetrieb der neuen University of Labour. Die speziell auf die Bedürfnisse von Betriebs- und Personalrät*innen, Gewerkschafter*innen sowie Fach- und Führungskräften aus mitbestimmten Unternehmen zugeschnittenen Weiterbildungsangebote sind berufsintegrativ ausgerichtet und zeichnen sich durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus. Sie ermöglichen ein Studium mit einem staatlich anerkannten Abschluss oder den Erwerb eines Hochschulzertifikats – ohne Unterbrechung der eigenen Berufstätigkeit. Der Fokus des Studiums und der Lehrgänge liegt auf Teilhabe und Mitbestimmung und ermöglicht den intensiven Austausch mit den Dozent*innen und gleichzeitig die enge Vernetzung mit Kolleg*innen.

Die University of Labour im House of Labour in Frankfurt am Main ist eine private Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die an die langjährige Tradition der Europäischen Akademie der Arbeit anknüpft. Auf der Grundlage von anwendungsorientierter und interdisziplinärer Forschung und Lehre widmet sie sich insbesondere Fragen zur zukünftigen Gestaltung der Arbeitswelt sowie zu Mitbestimmung und Arbeitsbeziehungen in Betrieben, Unternehmen und Organisationen.

Theorie trifft Praxis

Die Studien- und Lehrgänge sind in ihrer Konzeption und Ausrichtung einzigartig: Im Mittelpunkt stehen die berufsintegrative Gestaltung sowie der fächerübergreifende Blick auf die Rolle der Beschäftigten. Im Unterschied zu berufsbegleitenden Modellen sieht dieses Konzept eine enge Verknüpfung von beruflichen Erfahrungen und Theorie vor. Die Teilnehmer*innen der Studien- und Lehrgänge bearbeiten während der gesamten Weiterbildungszeit ein Projekt, das sich mit einem Thema aus ihrer Berufspraxis befasst. Die Inhalte der Lehrveranstaltungen sind stets in enger Rückkopplung mit der Praxis und den Erkenntnissen aus der Forschung konzipiert. Theoretische Inhalte werden somit konkret und anwendungsorientiert vermittelt. Die Praxiserfahrungen der Teilnehmer*innen sind ein entscheidender Mehrwert für die Gestaltung einer erfahrungsbasierten Lehre.

Studieren auch ohne Abitur

Die Zertifikatslehrgänge der University of Labour bieten die Möglichkeit, eine Hochschulzugangsberechtigung auch ohne Abitur zu erwerben. Die Teilnehmer*innen der Weiterbildungen erhalten nach Abschluss des Lehrgangs und bei Ablegen aller Prüfungsleistungen ein auf sie persönlich ausgestelltes Hochschulzertifikat der University of Labour, das die Anzahl der Credit Points ausweist. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Lehrgänge ohne Ablegen der Prüfungsleistungen zu absolvieren. In diesem Fall erhalten die Teilnehmer*innen ein Teilnahmezertifikat mit den besuchten Modulen und Zeitstunden.

Die Zertifikatslehrgänge im Überblick

Drei Zertifikatslehrgänge bieten wir in Kooperation mit der University of Labour an. Aus folgenden Themen kannst du wählen:
© © iStock | Kerrick

Zertifikatslehrgang Arbeitsrecht

Die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretung steht im Kontext
ständiger Professionalisierung und Veränderung. Professionelle
Interessenvertreter*innen sind im Zuge der wirtschaftlichen Transformation mit unvorhersehbaren, oft komplexen Situationen konfrontiert. Die University of Labour bietet dafür in dem berufsintegrativen Zertifikatslehrgang Arbeitsrecht das nötige Wissen im individuellen und im kollektiven Arbeitsrecht auf Hochschulniveau an.

© © iStock | Martin Keiler

Zertifikatslehrgang Tarifpolitik

Eine der Kernaufgaben von Gewerkschaften ist die Tarifpolitik. Gewerkschaftsmitglieder verhandeln mit der Arbeitgeberseite Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder und bezwecken den Abschluss von Tarifverträgen – gegebenenfalls greifen sie zum Mittel des Arbeitskampfes. Die University of Labour bietet einen einzigartigen Zertifikatslehrgang an, der dieses Wissen auf Hochschulniveau vermittelt.

 

 

© © iStock | Eoneren

Zertifikatslehrgang Führung, Strategie und Kommunikation

Die kurz-, mittel- und langfristigen Veränderungen in der Industrie, in den Unternehmen und nicht zuletzt in der Gesellschaft stellen die Betriebsratsarbeit vor neue Herausforderungen. Betriebsräte müssen sich auf die Veränderungen durch die industrielle Transformation einstellen, die verbunden ist mit neuen Geschäftsmodellen sowie digitalen und
automatisierten Prozessen.

 

 

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Cornelia Rottmann